Diskussionen

Wir legen auf






UNTERWEGS MIT EINEM PROTOTYP.
Wir legen auf.



Deutscher Historikertag 2012

Mainz, 25.-28. Sep­tem­ber
Phi­lo­so­phi­cum, Ja­kob-Wel­der-Weg 18

Gemeinschaftsstand
Kompetenzzentrum für elektronische Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften, Trier - Büro W, Wiesbaden - SFB 600, Universität Trier

Präsentation des Update 2012









- Das neue Update ist fertig. Und was kommt jetzt?

- Schwer zu sagen. Was als erstes fertig wird.  Man sieht zwar, wie dick das Brett ist, das man bohrt. Aber wie hart das Holz jeweils ist, merkt man erst nach und nach.

- Was liegt denn so alles auf dem Tisch?

- Die Überarbeitung von Andreas Kaiser ist weit gediehen. Die Zeitkarte noch mal viel schlauer zu machen, dazu gibt es ein paar mehr oder weniger ausgegorene Ideen. Klar auch, den Peters soll man erweitern und verändern können. Auch eigene Karten machen. Die Georeferenzierung in die Zeitkarte einzubauen, wäre wundervoll. Mal sehn.

- Schreit das nicht nach einem Masterplan?

- Wir sind schlechte Puzzlespieler. Ein Kärtchen ans andere anlegen, das scheint nicht zu funktionieren.  Wir spielen eher Mikado. Wann kann ich ein fettes Hölzchen ziehen, ohne dass alles wackelt?

 

Staatsbibliothek zu Berlin

Werkstattgespräch
Mittwoch 14. September 2011
Potsdamer Straße, Schulungsraum

Dr. Ralph Breslau referiert zu Arno Peters. Thomas Burch und Martin Weinmann referieren zum Digitalen Peters: Die kartographische Darstellung verändert das Bild, das wir uns von der Geschichte machen.

 
 
 
 

 



"Nicht nacherzählen,
selber denken"

science-ORF.at
Wien, 3. Dezember 2010
Interview
mit Martin Weinmann

 

 


 

 


 


Geschichte ist nicht etwas, worauf man mit dem Finger zeigen kann. Um nicht in die Verlegenheit zu kommen, nichts zu haben, worauf man deuten kann, fabriziert man ein Bild. Am besten gleich mehrere. So haben wir alle diverse Geschichtsbilder im Kopf.

Geschichtskartographie unterläuft solche Bilder. Historie wird nicht mehr als lineare Erzählung aus partialen Blickwinkeln beschrieben, sondern als Netz tausender, gleichberechtigter Ereignisse, deren Fäden man selbst verkettet.


Kartographie der Zeit

Ein Symposium

Wien, 6.-7. Dezember 2010
In­sti­tut für die Wis­sen­schaf­ten vom Men­schen (IWM)

Prä­sen­ta­ti­on, Dis­kus­si­on und Work­shop zur Wei­ter­ent­wick­lung des Di­gi­ta­len Pe­ters'.

Eine Pfer­de­kut­sche ist kein Auto, ein Buch kein Com­pu­ter­pro­gramm. Zwar führt eins zum andern. Aber Autos sahen lange aus wie Pfer­de­kut­schen. Und elektronische Bücher wie Bücher aus Papier. Was steckt in einer Geschichtssoftware. Und was will wer hineinstecken?  Der DDP ist eine Zwischenstufe zu He­ro­dot.

 

- Was könnte das überhaupt werden, eine "Geschichtssoftware"?

- Stellen Sie sich ein Buch vor, das nicht im Regal steht, sondern bei Ihnen im Vorgarten. Ein turmhoher Baum mit unzähligen Buchstaben, den ein anderer vor Jahrzehnten gesetzt hat.

- Ja, ja. Buch kommt von Buche. "Baumhaus in Buchenkrone mit unverbaubarem Fernblick", heißt Ihr Angebot.  Weswegen aber bei mir vor dem Haus, in meinem Garten?

- Der Jukepunkt beim Lesen ist nicht, was ich wissen kann, sondern was ich wissen möchte. Dazu braucht es einen Ort, an dem man den eigenen Kopf lüftet. Und den muß sich jeder selber bauen, hegen und pflegen.

- Ah, das Buch, das wächst. Das ist natürlich nix für's Regal!

IWM 2010, Martin Weinmann, Cornelia Klinger
IWM 2010, Martin Weinmann, Cornelia Klinger
IWM 2010, Thomas Burch
IWM 2010, Thomas Burch

 

Buchmesse Frankfurt

12. -16. Oktober 2010
Verlagsstand Zweitausendeins
Präsentation. Der DDP, installiert auf einer elektronischen Tafel

 
Buchmesse 2010, Auf dem Stand von Zweitausendeins
Buchmesse 2010, Auf dem Stand von Zweitausendeins

 

EINE BEOBACHTUNG

Der Bildschirm vereinzelt. Mit dem Miteinander ist es nicht weit her, wenn zwei vor einem Bildschirm zusammenkommen. Da gibt's kein Gefackel. Das Heft in der Hand hat immer nur einer. Wer die Maus hat, hat die Macht.

Ungewohnt, aber schön: Am Whiteboard ist das anders. Man steht davor, diskutiert und mischt mit. Ohne Handgemenge, die Finger tun's.